Sechs mal Märchen – selbst im Spiel entdeckt – Start 8. Juni

Märchen als theatralische Archetypen

Im eigenen Spiel entdecken wir die Märchen mit der Bühne an sechs  aufeinander folgenden Terminen (6-er Serie). Schlüsselszenen zeigen uns archetypische männliche und weibliche Rollen auf. Damit wir die Themen von Menschsein besser verstehen und auch erlösen können, spielen wir selbst diese typischen Aspekte in uns heraus.

In einer festen Kleingruppe wächst Vertrauen und tiefere Spiele sind möglich.

Was wäre, wenn wir alle jedes Märchen in uns trügen? Wenn wir uns  ganz frei und unbedarft in diese typischen Rollen hinein fallen lassen, kann es passieren, dass wir ganz neue Erkenntnisse über das Menschsein bekommen.
Denn das Spiel dringt durch jede Pore in jede Zelle des Körpers und ist eine Erfahrung, wie im Leben auch.

Aber weil die Bühne ein geschützter Ort mit helfenden Regeln ist, sind die Erfahrungen viel wertvoller, als im Leben.
Warum ist das so? Weil wir die Rollen bewusst einnehmen und uns bewusst wahrhaftiges und achtsames Feedback zur „Rolle“ geben und nicht den Menschen ansprechen oder meinen.

Um diese Achtsamkeit miteinander zu haben, beziehen wir uns nur auf die Rolle, die gespielt wurde. Wir sprechen nicht über denjenigen oder diejenige, die sie stellvertretend für uns auf die Bühne brachte.

Die „Rolle“ als  Mittler verschafft uns  viel Spielfreiheit und Entdeckungschancen.

Gerade die Märchen strotzen vor Lebenswahrheiten und sind in eine intensive Bildersprache verpackt. Dieser Magie der Märchen kann man sich einfach nicht entziehen.
Unsere Erfahrung mit den Märchen ist immer wieder diejenige, dass wir Spieler*innen wie magnetisch in die märchenhaften Rollen hinein gezogen werden. Das Spiel wirkt somit wie eine Aufstellung.
Es ist dann plötzlich wirklich ein Rotkäppchen oder ein Frosch auf der Bühne zu spüren.

Probier dich aus in der Märchenwelt, die uns Menschen so unglaublich gut durch die Heldenreisen des Menschseins führt.

Jedes Märchen hat drei Schlüsselszenen, die wir als Aufhänger und Spielessenz nutzen werden. Transformation – wie im Froschkönig – ist versprochen.

 

Was ist neu?

  • Wir spielen an einem Thema, dieses Mal sind es die Märchen, über sechs 14-tätige Freitagabende in Folge.
  • Die Spiele dürfen und werden aufeinander aufbauen, man kann das Thema beim nächsten Termin vertiefen.
  • Es darf ein Entdeckungsprozess an einem Thema in dieser Gruppe entstehen und miteinander geteilt werden.
  • Am Ende zeigen sich die Spieler*Innen möglicher Weise – entweder im inner Circle – oder auch mit Einladung lieber Menschen: Auf der Bühne.
    Jede kleine Gruppe hat die Möglichkeit, ein kurzes, theatralisches Spiel zu inszenieren, das Andere am eigenen spielerischen Erkenntnisprozess beteiligt.

Was bleibt wie langjährig bekannt und bewährt?

  • Die Methode fußt hautpsächlich auf dem Gedanken von Seelentheater, das von der Methode von Johannes Galli inspiriert ist.  Die Spiele wachsen aus dem Körper heraus, nicht aus dem Verstand.
  • Die Methoden, mit denen wir spielen, nutzen weiterhin die bisherigen tools von Clownspielen, Kellerkindern, Märchen, Kommunikationstheater.
  • Jede*r ist eingeladen, persönliche Themen als Input und Entdeckungsquelle für die Spiele mitzubringen.
  • Jede*r bekommt feedback zu dem eigenen Spiel (wenn gewünscht) und jede*r kann feedback in empathischer und bekannter Struktur den anderen Spielern geben. So schaffen wir weiterhin diesen intensiven Space von gemeinsamer Entdeckungszeit.
  • Ein 14-tägiter Rhythmus hat sich sehr bewährt.
  • Es gibt – jetzt unregelmäßig  – ca. alle 4-6 Wochen  einen offenen Abend, um die Methode des Theaterspielens im GuT Theater ausprobieren zu können

Terminserie:

8.6., 22.6., 6.7., 20.7., 3.8., 17.8.2018
19: 00 – 22:00 Uhr

Kosten:

6 Termine alle 14 Tage: 96 € – Ermäßigung 84 €
Mindestteilnehmerzahl: 7 TN  – Maximum 9 TN

Anmeldung und Fragen:

Dr. Doris Aikia Krampitz – 0421/68547896 oder
kontakt@gut-theater.de

 

Parallel entdecken: Lebensenergien

 

 

 

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