Einlassen – schon schwierig genug
Wie funktioniert sich Einlassen denn wirklich? Auf was will ich mich einlassen, kann ich mich einlassen? Warum lasse ich mich überhaupt ein? Was bleibt von mir, wenn ich mich nie und nimmer einlasse?
Und was ist jetzt eigentlich loslassen? Den Skilift loslassen, wenn ich oben bin? Oder lieber früher, um Chaos in der Liftschlange zu bewirken?
Meine Kaffeetasse loslassen? Wenn ich sie in die Spüle stelle, gerne.
Worauf oder auf wen lässt du dich wirklich ein? Warum nicht?!!!
Sich einlassen oder doch nicht?
Es ist ja nicht so, dass wir uns nicht hie und da doch mal auf was einlassen. Aber dann…
Wie lange geht das gut? Welche Kompromisse gehe ich ein? Schummle ich mich um mich selbst herum? Lüge ich mir in die Tasche, wenn es unbequem wird, dass ich doch immer noch ganz eingelassen wäre…?
Die Themen sind unendlich, wir wissen es alle:
Beziehung, das Dauerbrennerthema.
Job, Arbeit, Beruf, oder gar Berufung?
Haus, Hof, Garten, Mietwohnung, Ferienreise, Besuch bei Oma, uws.
Und jetzt zum Loslassen beim Einlassen
Was sollte ich wohl loslassen? Ich kann mich doch jederzeit auf was einlassen. Oder wie ist das genau?
Wenn ich alle Hände voll zu tun, zu lassen, zu sagen, zu schreiben habe, dann fehlen mir weitere Hände, um etwas neues in die Hände zu nehmen.
Verflixt! Aber wer will schon was hergeben, abgeben, los werden. Was wir haben, das haben wir ja. Das bleibt doch auch. Das soll so bleiben!
Erst einlassen oder erst loslassen?
Jetzt spricht das Leben zu mir und will was. Neues. Und ich? Ich hör mal weg. Wieso neu? Läuft doch. Brauch ich nicht. Lass mal, wie es ist.
Oder ich will was Neues, weiß aber nicht wie, nicht wo, nicht wohin, nicht mit wem, erst recht nicht, warum.
Es soll eben neu, weil so, wie es ist, ist’s ja auch eher nix.
Alles andere ist besser, als das, was ist.
Oder: Besser geht immer. Mir reicht’s eben nicht. Die Reise geht doch weiter, da geht noch was.
Wo kommt denn Einlassen her?
Es ist ja keine moralische Verpflichtung, sich auf wen oder etwas einzulassen. Das ist ja immer freiwillig.
Wie komme ich also dazu, dass ich mich auf etwas Neues einlassen wollen würde?
Schmerz ist eine gute Gelegenheit, was zu ändern.
Sehnsucht ist auch gern genommen, um sich auf zu machen.
Mangel treibt uns zu Veränderung an.
Verlangen ist eine starke Kraft, um sich neu einzulassen.
Was ist deine Triebfeder?
Was ist dein Einlassen, das dich zieht. Ist es immer das Gleiche?
Und wie schaffst du es, dich wirk-lich einzulassen? Mit Anstrengung, mit Begeisterung, mit Liebe, mit Hingabe, mit Altruismus, mit Egoismus…
Emotionen geben Kraft
Und endlich sind wir bei des Pudels Kern, sich einzulassen oder eben auch nicht.
Ohne ein Gefühl ist es schier unmöglich, sich einzulassen.
Und genau die treibende Sehnsucht nach Gefühl braucht das Verschwinden von altem Gefühl, das nicht mehr stimmt oder nicht mehr da ist oder sich verändert hat.
Wie genau?
Wie es in uns genau funktioniert, dass wir uns neu einlassen wollen und was da im Weg ist oder es fördert, uns bestärkt, durchhalten lässt, finden wir mit Bühne heraus.
Kleine Gruppe für Vertrauen
Die 6er Reihe schafft immer wieder einen sehr vertrauten Rahmen. Weil wir uns immer wieder sehen, wächst Nähe und Verbundenheit, Sicherheit nimmt zu. Denn für die Bühne tut uns dieser geschützte und diskrete gemeinsame Rahmen sehr gut. Alles bleibt im Kreis der Mitspieler*innen. Du kannst dich dem Spiel und der Gruppe anvertrauen.
Termine:
02.10., 16.10., 30.10., 13.11., 27,11, und 11.12. 2026
jeweils 19 Uhr bis 22 Uhr
Kosten:
14 tägig 6 Termine: 120 € – Ermäßigung 93 €
Verkürzung auf 5 Termine: 105 €
Verkürzung auf 4 Termine: 93 €
(Weniger als 4 Termine Preis bleibt bei 93 €.
Nicht gebuchte Termine bitte am ersten Kurstag angeben.)
Anmelden und Fragen:
Dr. Doris Aikia Krampitz – 0421/68547896 oder
kontakt@gut-theater.de
Vorher kennen lernen:
Am 12. September kannst Du die Bühne kennen lernen, um Dich neu zu erleben.
